Bericht zur Radlwallfahrt vom 20. – 23. Juni 2019

Zur 17. Radlwallfahrt unter der Leitung von Michael Herrler, dem ehemaligen Vorsitzenden der DJK Grafenberg, hatten sich wieder 28 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Diözese Eichstätt angemeldet.

Die Rundfahrt begann auf dem Parkplatz Schlösslwiese in Neuburg/Donau. Die Gruppe war wieder vier Tage von Fronleichnam bis Sonntag unterwegs. Als Begleitung fungierte wiederum das Ehepaar Johanna und Edmund Scherbaum mit seinem Wohnmobil und versorgte die Teilnehmer stets mit frischen Getränken, sowie bei Pannen. Nach dem gemeinsamen Morgenkreis war die erste Station die Wallfahrtskirche in Bergen, wo sich die Gruppe am Fronleichnamsgottesdienst mit anschließender Prozession beteiligte. Nach einem gemeinsamen Weißwurstfrühstück machte man sich auf den Weg durch das Schuttertal nach Wellheim. Über Konstein steuerte man die Ruinenkirche Spindeltal an. Nach einer kurzen Andacht ging es bergauf Richtung Tagmersheim. Über Rögling und Walching kamen die elf Frauen und 17 Männer zur nächsten Zwischenstation Monheim. Nach dem Besuch der Wallfahrtskirche St. Walburga wurde eine Kaffeepause eingelegt. Die letzte Tagesetappe führte über Otting zum ersten Übernachtungsort Wemding, wo zum Tagesabschluss in der Wallfahrtskirche Maria Brünnlein nochmal gemeinsam gebetet wurde. Zwar standen den ganzen Tag mehrmals Gewitterwolken am Himmel, doch blieben die Wallfahrer von Regen verschont.

Mit dem morgendlichen Gebetskreis in Wemding begann der Freitag bei idealem Radlwetter. Die erste Tagesetappe führte zum Kloster Heidenheim mit dem neu renovierten Münster St. Willibald. Dort durften die Wallfahrer bei einer einstündigen Führung viel über die Geschichte des Klosters und die Gründerzeit des Bistums Eichstätt erfahren. Weiter führte die Fahrt über Ostheim, Westheim und Auhausen in die Stadt der diesjährigen Landesgartenschau Wassertrüdingen, wo nach einem Mittagsgebet in der Kirche „Zur Dreieinigkeit“ die Mittagspause gehalten wurde. Nach weiteren 20 KM Fahrt auf dem Wörnitztal-Radweg besuchte die Gruppe die wunderschöne Pfarrkirche St. Margaretha in Wilburgstetten. Als anschließend die schöne Stadt Dinkelsbühl zur zweiten Übernachtung erreicht war, wurde der Tagesabschluss im Münster St. Georg gefeiert.

Nachdem für den Samstag die Wetterprognosen nicht zum Besten standen, traten die Teilnehmer nach dem Gebetskreis kräftig in die Pedale um einen großen Teil der Strecke im Trockenen zurückzulegen. Über Mönchsroth, Wilburgstetten, Greiselbach und Fremdingen wurde die Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt in Hochaltingen für eine Andacht erreicht. Weiter ging es über Belzheim und Ehingen zur Mittagspause in Öttingen, wo auch die Kirche St. Sebastian zum Mittagsgebet besucht wurde. Trotz aller schlechten Prognosen war das Wetter noch immer ideal zum Radeln. Über Munningen, Wechingen, Rudelstetten, Wörnitzostheim und Heroldingen kam die Gruppe noch trocken bis nach Ronheim, wo drei KM vor dem Übernachtungsziel Harburg eine eineinhalbstündige Zwangspause wegen eines starken Gewitterregens den Feierabend verzögerte.

Bei bestem Radlwetter hielt die Gruppe am Sonntag ihren morgendlichen Gebetskreis auf der Radwegbrücke über die Wörnitz in Harburg, wo das wunderschöne Panorama und der Blick zur Harburg die Teilnehmer begeisterte. Die Fahrt führte die Radler immer an der Wörnitz entlang über Ebermergen, Wörnitzstein und Felsheim nach Donauwörth. In der Wallfahrtskirche Hl. Kreuz wurde der Sonntagsgottesdienst mitgefeiert. Zur Mittagspause in Rain a. Lech radelten die Wallfahrer, nachdem sie in Donauwörth die Donau überquert hatten, über Genderkingen. Nach weiteren neun KM wurde noch die Mariengrotte auf dem Friedhof in Burgheim zu Gebet und Gesang besucht, ehe in der Kirche St. Cosmas und Damian zum „Großer Gott wir loben dich“ angestimmt wurde. Die letzten 16 KM der Tour über Moos, Unterhausen und Oberhausen waren für die Teilnehmer, trotz einiger Steigungen kein Problem mehr. Alle Teilnehmer legten die 235 KM lange Strecke mit einer Höhendifferenz von 4600 Metern mit reiner Muskelkraft, ohne E-Bikes, zurück.

Beim Abschlusskreis dankte Michael Herrler den Teilnehmern für die gute Kameradschaft und den tollen Zusammenhalt. Werner Mederer aus Göggelsbuch bedankte sich im Namen der Teilnehmer bei Michael Herrler für die Organisation der Wallfahrt. Mit dem Abschlussgebet und dem Gospellied „We shall overcome“ endete die Radlwallfahrt 2019.