Meisterfeier und Saisonabschluss 2017

Gemeinsame Saisonabschlussfeier der Grafenberger Mannschaften.

Gemeinsam feierten die Frauenmannschaft und die beiden Herrenmannschaften der DJK Grafenberg ihren Saisonabschluss. Dabei standen bei dieser Feier die Frauen zunächst im Mittelpunkt.

Dazu gab es auch einen guten Grund. Wurde die Mannschaft, die eine Spielgemeinschaft mit den Frauen der DJK Workerszell bildet, doch mit 37 Punkten und einem Torverhältnis von 45:11 Meister in der Kreisklasse im Kreis Neumarkt/Jura und steigen somit in die Kreisliga auf. Dabei leisteten sich die Spielerinnen nur eine Niederlage und ein Unentschieden in der abgelaufenen Saison. Zur Meisterfeier konnte Vorsitzender Josef Hausner neben Bürgermeister Manfred Preischl auch den Vorsitzenden der DJK Workerszell, Reinhard Eichiner, begrüßen. In seinem Grußwort lobte der Bürgermeister die Zielstrebigkeit und den Zusammenhalt der erfolgreichen Mannschaft, sowie des gesamten Vereins. Als Anerkennung übergab Preischl einen Scheck an Vorsitzenden Ehrenfried Schroll und versprach den Frauen einen Spielball zu spendieren. Die erfolgreichste Torjägerin, Diana Bacherler, erhielt von ihren Spielerkolleginnen ein Paar vergoldete Schuhe. Nicht ohne Stolz präsentierten sich die Spielerinnen, die übrigens die einzige Frauenmannschaft der Großgemeinde Greding stellen, mit ihren neuen Meister-T`Shirts. Allzu viel Zeit zum Feiern blieb der Mannschaft um Trainer Hubert Winkler nicht, musste sie doch Tags darauf schon beim Mittelfränkischen Bezirksfinale um den Erdinger Meistercup in Nürnberg antreten.

 

Das Bild zeigt die Mannschaft. Kniend v.L.: Helena Grad, Susanne Flieger, Sophia Eisenschenk,Christina Schneider, Diana Bacherler, Anna Gerngroß, Bettina Pfäffel.
Stehend v.L.: Vorsitzender Reinhard Eichiner (Workerszell) und Ehrenfried Schroll, Theresa Grad, Karolin Sandner, Verena Rußer, SonjaSpäth, Miriam Holland, Linda Heiß, Laura Beck, Trainer Hubert Winkler, Tanja Pfaller, Vorsitzende Anni Stelz und Josef Hausner.
Nicht auf dem Bild: Angela Schmidpeter, Linda Eisenschenk.

Bei der Saisonabschlussfeier der Herrenmannschaften berichtete Spielleiter Josef Hausner von einer durchaus erfolgreichen Spielzeit der ersten Mannschaft. Nachdem man am Ende der Vorrunde noch auf einem Relegationsplatz gegen den Abstieg stand, mauserte sich das Team nach dem Trainerwechsel zur zweitbesten Rückrundenmannschaft und belegte, mit 41 Punkten und einem Torverhältnis von 52:36, einen sehr guten vierten Platz in der Schlusstabelle. Bei allen 26 Pflichtspielen standen Lukas Bittlmayer, Stefan Forster und Christian Luber auf dem Platz. Auf immerhin 25 Einsätze brachten es Albert Kirschner und Michael Thiermeyer. Obwohl Rainer Regler verletzungsbedingt nur 12 Spiele bestreiten konnte, war er doch mit elf Treffern erfolgreichster Torjäger. Neunmal traf Albert Kirschner und acht Tore steuerte Thomas Stelz bei. Stolz war Spielleiter Josef Hausner auch auf die Mannschaft, weil sie in der Fairplay-Tabelle des Fußballkreises den zweiten Platz belegen konnte.
Die zweite Mannschaft hatte sehr unter den vielen Verletzungsausfällen zu leiden. Dazu fehlen der Mannschaft ein paar Stürmer mit Torgefahr. Aber auch hier zeigte sich in der Rückrunde ein starker Aufwärtstrend. Von den 24 Pflichtspielen der Zweiten waren Thomas Winkler 23 Mal und Manuel Bauernfeind 21 Mal dabei. Zwanzig Pflichtspiele bestritten Martin Böhm, Krzysztof Kruk und Sebastian Stelz. Mit sechs Treffern war Manuel Beck erfolgreichster Torschütze. Jeweils fünfmal trafen Krzysztof Kruk, Christian Pfäffel und Alexander Roßkopf. Mit einer PowerPoint-Präsentation lies Spielertrainer Daniel Ramers die abgelaufene Saison Revue passieren und brachte dabei deutlich zum Ausdruck welch erstaunliche Entwicklung mancher Spieler im Laufe der Rückrunde genommen hat. Mit einer Trainingsbeteiligung von durchschnittlich 18 Spielern zeigte sich Ramers durchaus zufrieden. Den Grundstein für die gelungene Rückrunde legte laut Ramers das zurückgewonnene Selbstvertrauen, die hohe Trainingsbeteiligung und der hervorragende Teamgeist. Mit sechs Neuzugängen, davon drei aus der eigenen Jugend sieht der Spielertrainer durchaus gute Chancen vorne mitzuspielen, zumal sich auch das Lager der Langzeitverletzten langsam lichten dürfte.