Dienstag, Juni 18, 2024
Allgemein

Radlwallfahrt 2024 der DJK Grafenberg

Am Fronleichnamstag beteiligten sich 25 Personen an der traditionellen Grafenberger Radlwallfahrt. Dieses Jahr standen zwei Tage auf dem Programm. Um 7:00 Uhr war Start beim Enkeringer Sportplatz. Komplett war die Gruppe dann ab Kinding, wo noch Teilnehmer aus umliegenden Orten dazukamen. Nach dem traditionellen Morgenkreis ging die Fahrt auf dem Altmühltal-Radweg über Dietfurt nach Töging. Leider gab es von Anfang an Dauerregen, so dass die Töginger Fronleichnamsprozession buchstäblich ins Wasser fiel und somit im Gotteshaus abgehalten werden musste. Nach dem Besuch des Gottesdienstes traten die Wallfahrer ihre Weiterfahrt über Riedenburg nach Essing zur Mittagspause an. Das Wetter hatte sich zwar am Nachmittag gebessert, aber in Riedenburg wurde die Fahrt durch ein Gewitter mit Starkregen für eine halbe Stunde unterbrochen. Glücklicherweise fanden die Radler rechtzeitig Unterschlupf unter einer Straßenbrücke. Nach der Mittagspause ging es nach Kelheim. Per Schiff durch den Donaudurchbruch wurde das Tagesziel Kloster Weltenburg erreicht. Nachdem die Fahrräder untergebracht und die Zimmer verteilt waren trafen sich die Teilnehmer zum Abendgebet in der wunderschönen Asamkirche des Klosters. Nachts hatte der Regen zwar aufgehört, aber Morgens setzte dann ein gnadenloser Dauerregen ein, der den ganzen Tag kein Ende mehr nahm. Deshalb traf man sich zum Morgenkreis nochmals in der Kirche. Auf Grund des Regens waren die Wege teils sehr schwierig zu befahren. Die Absicht in Eining per Fähre über die Donau zu kommen zerschlug sich auf Grund des hohen Wasserstandes. So musste der Umweg über Neustadt in Kauf genommen werden, um zum Wallfahrtsort Mindelstetten zu gelangen. Nach dem Mittagsgebet am Grab der Hl. Anna Schäffer ging es in die Mittagspause. Danach wurde das Geburtshaus der Anna Schäffer bei einer Führung besichtigt, ebenso der von Rafael Graf geschaffene Kreuzweg direkt neben dem Geburtshaus. Anschließend ging es teils durch den Köschinger Forst nach Bettbrunn, wo in der Wallfahrtskirche eine Andacht gestaltet wurde. Nachdem der Regen immer stärker wurde, nahmen die Wallfahrer den Umweg auf geteerten Radwegen über Appertshofen nach Denkendorf in Kauf. Über Kipfenberg wurde Kinding zu einer letzten Einkehr angesteuert. Im trockenen Gasthaus verabschiedeten sich die Teilnehmer voneinander.

Leiter Klemens Sandner bedankte sich bei Werner Mederer für die Unterstützung bei der Streckenführung. Ebenso dankte er den Frauen Helene Berger und Christiane Merkl für die Gestaltung der Begleithefte. Mit einer kleinen Anerkennung der Wallfahrer bedankte sich Michael
Herrler im Namen der Gruppe.